10 Tipps

...oder auch ein paar mehr...

Bloss keine Panik!

Backen ist eine Kunst und eine exakte Wissenschaft.

Mit ein wenig Leidenschaft und Feingefühl, kannst auch Du eine hervorragende Bäckerin werden!

Da noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, solltest Du Dich darauf einstellen, auch mal einen Rückschlag zu erfahren.

Lass den Kopf nicht hängen!

1. Stell Dir das Rezept bereit!

Als Erstes solltest Du einen Arbeitsplatz schaffen, an dem Du Dich sowohl wohlfühlst als auch alles zur Hand hast, was Du benötigst. Das gilt nicht nur für Zutaten, sondern auch das Rezept.

Ob Du das aktuelle Projekt nun auf einem Tablet in den Ständer stellst oder es Dir ausdruckst, ist dabei natürlich Dir überlassen 

2. Lies das Rezept!

Mach Dich bereit! Du solltest wissen, worauf Du Dich einlässt und nicht plötzlich von einem Arbeitsschritt überfahren werden, für den Du nicht vorbereitet bist. Daher ist es wichtig, dass Du Dir vorher anschaust, welche Abläufe sich die schlauen Rezeptersteller ausgedacht haben.

3. Hab das Rezept parat!

Nur einmal lesen reicht leider nicht immer, um sich alles einzuprägen. Sorge daher dafür, dass der Rezeptezettel nicht unter Küchenutensilien verschwindet oder das Tablet den Bildschirmschoner einschaltet.

4. Halte Dich an das Rezept!

Schlaue und backerfahrene Menschen haben sich die Zeit genommen, ihre Gedanken und Experimente zu perfektionieren und für Dich in Form eines Rezeptes bereit zu stellen . Beherzige das. Nach dem Backvorgang kannst Du Dir immer noch Notizen machen oder Änderungen eintragen. Ein kleines Beispiel: Ich ziehe Pflanzenmargarine grundsätzlich Butter vor, ausser für Buttercreme. Trotzdem backe ich beim ersten Mal alles so, wie es im Rezept steht, um sicher zu gehen, auch das vom Rezeptersteller gedachte Ergebnis zu erziehen.

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5. Teile Gebackenes mit Deinen Liebsten!

Backen ist Teig gewordene Liebe! Lass die lieben Menschen in Deinem Umfeld daran teilhaben, sie probieren und geniessen. Auch ein kaputt gebröselter Kuchen oder ein explodierter Muffin schmecken herrlich, wenn man sie mit anderen teilt.

6. Nimm Kritik an!

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also mach Dir nichts draus, wenn Deine Versuche nicht so aussehen, wie auf den professionellen Bildern oder das Gebackene oben kleine dunkle Ecken hat. Halte Dich an Regel 5 und sprich mit Dir lieben Menschen darüber, was Du verändern oder verbessern kannst. So ist unser Familien-Muffin-Rezept entstanden, da ich meine Männer gefragt habe, was sie gerne in ihren Muffins hätten. Passend dazu: TIpp 9

7. Weniger ist mehr!

Erwarte bitte nicht, dass Du gleich die Instagram-mässigen Torten aus dem Boden stampfst, die 7 Schichten und 10 verschiedene Geschmäcker haben. Fang klein an und steigere Dich langsam aber sicher.

8. Lerne Deinen Herd kennen!

Das klingt vielleicht ein wenig esoterisch oder verrückt, doch verschiedene (Hobby)Bäcker haben es mir bestätigt: jeder Herd ist anders. Nimm Dir also die Zeit, mit einfachen, aber wiederholten Rezepten die Möglichkeiten und Macken Deines Herdes auszutesten. Die Muffins werden nur auf einer Seite richtig braun? Schreib Dir ins Rezept, sie nach der Hälfte der Zeit einmal zu drehen!

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9. Mach Dir Notizen!

Dein Projekt ist aus dem Ofen und kühlt jetzt auf dem Gitter aus? Perfekt, das ist der richtige Zeitpunkt, um über die ersten Notizen nachzudenken. Findest Du sie zu dunkel? Schreib Dir aufs Rezept, dass Du sie beim Backen im Auge behälst oder einfach ein paar Minuten weniger in den Ofen schiebst.

10. Sei geduldig - auch mit Dir selbst!

Nur nicht verzagen, Backen ist eine exakte Wissenschaft, die jedoch von vielen Faktoren beeinflusst wird.
Beim aus dem Ofen holen warst Du zu ungeduldig, hast das Gebäck zu schnell gestürzt und hast daher nur noch Brösel statt eines stattlichen Kuchens?
Das macht nichts! Es ist immer noch köstlich und für das nächste Mal weisst Du es besser 

11. Teste Deine Zutaten!

Nichts ist so ätzend wie Eierschalen im Teig oder geronnene Milch. Halte daher Deine Zutaten bereit und fülle zB Deine Eier vorher in kleine Behälter, um sicher zu stellen, dass sie auch frisch und köstlich sind. Riech an Deiner Milch und überprüfe weitere Zutaten eventuell auf das Haltbarkeitsdatum.

12. Bereite Dich vor!

Es hat seinen Grund, dass erfahrene (Youtube)-Bäcker ihre Zutaten vorher in kleine Behälter geben, um sie zu zeigen und um sicher zustellen, dass sie auch alles in dem Moment vorbereitet haben, in dem sie es brauchen. Ja, das macht viele Schüsseln und Behälter dreckig, ist am Anfang jedoch extrem hilfreich, um nicht den Überblick zu verlieren.

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13. Bleib dabei!

Bleib in der Küche, räume die Spülmaschine ein oder spül schon einmal einen Teil Deiner Hilfsmittel weg, während Du den Ofen im Auge behälst.

14. Mach die Stäbchenprobe!

Mach immer eine Stäbchenprobe, um sicher zu gehen, dass Dein Backwerk auch wirklich durch ist. Nichts ist so ätzend wie Muffins, die einen matschigen Boden haben.

Nimm dafür ein Holzstäbchen oder einen Zahnstocher und piek tief in den Teig. Klebt noch Teig nach dem Rausziehen am Stäbchen, möchte Dein Teig noch ein wenig im Ofen bleiben.

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